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Die neuen Tennis Leistungsklassen 2018. Die Ergebnisse und Hintergründe zur DTB-Umfrage

Was erwarten Deutschlands TennisspielerInnen von dem neuen Leistungsklassen-System?

 

 

Seit Einführung der LK-Wertung wird das System unter Hobby-, Mannschafts- und Turnierspielern aller Altersklassen heftig diskutiert. Im Rahmen der für 2018 geplanten und durchaus notwendigen Reform des Leistungsklassen-Systems hat der Deutsche Tennis Bund unter Deutschlands Tennisspielern eine Umfrage zu den Wünschen, Ansprüchen und Vorstellungen an die „neuen Leistungsklassen“ durchgeführt.

 

Das wünschen sich 37.133 Tennisspieler von dem reformierten LK-System 2018

 

 

Mehr als 37.000 Tennisspieler in Deutschland (Mitglieder in einem Tennisclub/-verein ab 14 Jahren) haben an der Online-Umfrage teilgenommen. Der DTB und das die Befragung organisierende Marktforschungsunternehmen Nielsen Sport haben die Ergebnisse vor Kurzem veröffentlicht. Deutschlands Tennis-Blog your-tennis.de fasst die Ergebnisse zusammen und zeigt, was sich die Tennisspieler von dem reformierten LK-System erhoffen.

 

Turnierspieler? Mannschaftsspieler? Welche Tennisspieler haben an der DTB-Umfrage zum LK-System am häufigsten teilgenommen?   

 

Da die Ergebnisse der LK-Umfrage nach Angaben des DTB eine große Bedeutung für die Gestaltung des neuen LK-Systems haben, lohnt sich ein Blick auf freiwilligen Teilnehmer der Befragung:

·      43,3% spielen in einer Mannschaft und bei LK-Turnieren

·      39% spielen ausschließlich in einer Mannschaft

·      10,4% spielen in einer Mannschaft, bei LK-Turnier und DTB-Ranglistenturnieren

·      7,3% nehmen derzeit nicht an Mannschaftsspielen/Turnieren teil oder keine Angabe

 

Die Meinung der Tennisspieler zum bisherigen und reformierten LK-System im Überblick

 

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Was halten Deutschlands TennisspielerInnen überhaupt von dem LK-System?

 

Als im Jahr 2007 in den ersten Landesverbänden das Leistungsklassen-System eingeführt wurde, verlieft der Start eher holperig: Hier und da gab es nicht nur Probleme mit der EDV, einige Verbände brauchten eine gefühlte Ewigkeit. Und ein – zumindest einigermaßen – bundesweit einheitliches LK-System wurde auch nur sehr schleppend eingeführt … Wie sieht die Meinung zum LK-System in Tennis-Deutschland im Jahr 2018 aus?

  • Hat die LK die Mannschaftsaufstellungen transparenter gemacht? Ja: 68%, neutral, unentschieden: 15%, Nein: 14% 
  • Hat das LK-System frischen Wind in die Turnierlandschaft gebracht? Ja: 58%, unentschieden: 17%, Nein: 16%
  • 22% sind der Meinung, dass das LK-System den Spielbetrieb komplizierter und formaler gemacht hat.
  • 11%: Das LK-System war ein Rückschritt für das Tennis – weitere 13% sehen in dem LK-System weder Vor- noch Nachteile.  

 

 

Die Meinungen zu möglichen Änderungen im LK-System: Maluspunkte bei Niederlagen?

 

Vielleicht einer der bisher unter Tennisspielern am kontroversesten diskutierten Punkte: Bisher haben Niederlagen – auch gegen viel schwächer eingestufte Spieler – keine Auswirkungen. Das kann man als ungerecht und nicht objektiv bezeichnen. Und es öffnet auch Tür und Tor für Mauscheleien …

  • 56%: „Daran soll sich nichts ändern“ (Mannschaftsspieler: 54%, Mannschafts- und LK-Spieler: 58%, Turnierspieler: 59%)
  • 41%: Niederlagen gegen schwächere Spieler sollen Konsequenzen haben – das befürworten 43% der reinen Mannschaftsspieler, aber nur jeweils 39% der LK- und Ranglistenturnier-Spieler
  • Tendenz: Je schlechter die Leistungsklasse, desto mehr stimmten die Teilnehmer gegen Maluspunkte bei Niederlagen

 

Doppelergebnisse sollen stärker für die LK berücksichtigt werden – ist das gut und wie soll Doppel bewertet werden?

·      84% aller Spieler sind für eine Aufwertung des Doppels

·      12% wollen eine Beibehaltung des bisherigen Systems

·      29% sind für die Einführung einer separaten Doppel-LK

·      62% der „Nur-Mannschaftsspieler“ sind dafür, dass alle Doppelergebnisse in die LK einberechnet werden – dies befürworten aber nur 43% der Turnierspieler

 

Neu-Berechnung der Leistungsklassen: Weiterhin nur einmal im Jahr oder häufiger?

 

Bei der Berechnungs-Frequenz der LKs herrscht sind sich die Tennisspieler scheinbar nicht einig. Feststellen lässt sich aber:

·      Je besser die LK und je aktiver an Turnieren teilgenommen wird, desto größer ist der Wunsch nach einer LK-Berechnung in Echtzeit – wie z.B. in Österreich

·      Insgesamt sind 21% aller Spieler für eine LK-Berechnung in Echtzeit

·      39% aller Spieler halten die bisherige jährliche Berechnung für ausreichend

·      27% sind für eine Berechnung pro Mannschats-Spielrunde, also Winter und Sommer

·      8% sind für eine monatliche Berechnung der Leistungsklassen, 3% für eine wöchentliche

 

Vereinsinterne Spiele für die LK-Wertung zählen lassen?

 

Bisher werden nur Ergebnisse auf Mannschaftsspielen, LK- und Ranglisten-Turnieren für die Leistungsklasse gewertet …

·      … das soll auch so bleiben finden 61% aller Spieler

·      18% sind für eine Wertung von Clubmeisterschafts-, Forderungsspielen usw.

·      21% für eine Wertung von vereinsinternen Spielen, aber mit einer geringeren Gewichtung

 

 

Sollen Matches mit Kurz-Sätzen, No-Ad-Regel oder anderen Formaten in die LK-Wertung einfließen?

 

·      76% aller Spieler sagen „Nein!“

·      12%: Ja, aber mit reduzierter Wertung

·      12%: Ja – bei gleichwertiger Gewichtung

 

Tennis Mannschaftsmeldungen: Bundesweit einheitlich die LK-Reihenfolgen einhalten?

 

Hier gibt es derzeit viele unterschiedliche Handhabungen bei den Landesverbänden des DTB: Mal ist bei der namentlichen Mannschaftsmeldung die strikte Einhaltung der LK-Reihenfolge vorgeschrieben, einige Verbände erlauben ab einer bestimmten LK oder Spielklasse eine von der LK unabhängige Aufstellung. Oder es gibt andere Ausnahmen: So darf z.B. im Tennisverband Niederrhein bei den Leistungsklassen 20 bis 23 die Reihenfolge frei gewählt werden. Soll es zukünftig eine deutschlandweit einheitliche Regelung geben?

·      76% sind für ein einheitliches LK-System in ganz Deutschland

·      19% befürworten individuelle Regelungen der Landesverbände

  • Schade: Gefragt wurde leider nicht, ob die Tennisspieler für oder gegen eine ausnahmslose Berücksichtigung der LK-Reihenfolge für Tennis-Mannschaften sind …

 

Spielen in verschiedenen Altersklassen und andere Regelungen in den einzelnen Landesverbänden

 

Auch in anderen Bereichen des LK-Systems gibt es derzeit keine bundesweit einheitlichen Regelungen: In einigen Landesverbänden ist das Spielen in mehreren Tennis-Altersklassen nur eingeschränkt oder gar nicht möglich. Insgesamt gibt es hier viele individuelle Sonderregelungen in jedem Verband, die zum Problem der LK-Vergleichbarkeit zwischen den verschiedenen Altersklassen beitragen. Braucht Tennis-Deutschland eine einheitliche LK-Regelung?

·      70%: Ja!

·      21%: Nein!

 

Ist die Reform des LK-Systems überhaupt notwendig?

·      52%: Eine LK-Reform ist längst überfällig

·      17%: Das LK-System ist gut, es soll nicht geändert werden

·      57%: Die angesprochenen möglichen Änderungen sind gut und machen Tennis attraktiver.

 

Quelle aller Daten und Zahlen: DTB. Fehlende Werte bei den Prozentangaben: „Keine Angaben“, „Keine Meinung zu dieser Frage“ o.ä.

 

Mehr zum Thema Leistungsklassen findest Du hier: 

LK Umfrage - die Hintergründe

Hintergründe LK - wer hat welche Interessen bei der LK-Reform?

 

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