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Besser und erfolgreicher Tennis spielen: Tennis in der Halle. Tennis Taktik in der Halle. Tipps für Dein Spiel auf schnellen (Hallen-)Böden

5 Tipps für besseres und erfolgreiches Tennis in der Halle

 

 

Nicht nur die Umstellung von Asche auf Halle, sondern das Tennisspiel in der Halle allgemein stellt jeden Tennisspieler vor ganz besondere Herausforderungen. Warum? Bei Medenspielen oder Turnieren hast Du zumeist nur sehr kurze Zeit, um Dich auf den jeweiligen Belag des Tennisplatzes einzustellen. Oft ist der Boden wesentlich schneller als ein Sandplatz, die (taktischen) Anforderungen an Dein Tennisspiel ändern sich dabei signifikant.

Auch durch die Einführung der Leistungsklassen im Tennis ist Tennis in der Halle hierzulande wieder populärer geworden: Da das neue LK-Jahr nach dem 31. Oktober beginnt, spielen immer mehr Tennisspieler aller Alters- und Leistungsklassen bei LK-Turnieren, Medenspielen oder DTB-Ranglistenturnieren mit. Für diese und alle anderen Tennisspieler sind unsere 5 Tipps für besseres und erfolgreiches Tennis in der Halle

 

Tennis in der Halle – Tipp 1: Kurz Zeit für Tennis-Ausrüstung und -Material nehmen


Die gute – und wenig überraschende – Nachricht vorweg: Natürlich musst Du Dir für eine erfolgreiche Hallensaison nicht gleich einen neuen Tennisschläger kaufen ;-)


Ein paar Gedanken solltest Du Dir aber zum Thema Saiten und Bespannung machen: Selbstverständlich kannst (und solltest) auch in der Halle Deine favorisierte Saite spielen. Sinnvoll kann aber das Experimentieren mit der Härte der Bespannung sein: Grundsätzlich bevorzugen viele Tennisspieler für die Halle eine ca. 2 kp härtere Bespannung. Einfach weil das Tennisspiel in der Halle schneller ist.


  • Unser Tipp: Schon einige Woche vor dem ersten ernsthaften Match in der Halle einfach mit der Bespannungshärte experimentieren – und dabei einfach auch mal probieren, wie es sich mit einer 1 bis 2 weicheren Bespannung spielt. Besonders effektiv für das schnellere Tennisspiel in der Halle: Probiere einfach mal eine etwas dünnere Saite aus.
  • Dünnere Saiten (also mit einem Durchmesser unter 1,20mm bzw. 17L) bieten Dir mehr Power und Komfort als eine Saite mit dickerem Durchmesser. Die Lebensdauer ist natürlich kürzer. Die Haltbarkeit von Saiten wird besonders auf Teppichboden, Hartplatz usw. aber nicht derart stark beansprucht, wie z.B. durch das feine Ziegenmehl auf Sandplätzen.

 

 

Die richtigen Tennisschuhe für das Spiel in der Halle

 

 

Seit einer gefühlten Ewigkeit sind wir bei your-tennis.de der einstimmigen Meinung, dass sehr gute Tennis Indoor-Schuhe noch wichtiger als Outdoor-Schuhe sind. Warum? In Tennishallen ist der Boden fast immer härter als auf Sand- Oder Ascheplätzen. Das trifft sogar auf viele in Tennishallen verwendete Schwingböden zu. Die Folge: Deine Bänder, Gelenke, Muskeln werden beim Spiel in der Tennishallte weit stärker belastet als in der Sommersaison auf Sand. Auch weil Du zumeist in Tennishallen nicht rutschen kannst, sind Deine unteren Extremitäten härten Stößen ausgesetzt.

 

Ein entscheidender Aspekt bei der Wahl des richtigen Tennis Indoor-Schuhs ist natürlich der Belag, auf dem Du spielst:

Es gibt mittlerweile eine Vielzahl von unterschiedlichen Tennisplatz-Belägen, die sich in ihren Spiel-Eigenschaften teilweise signifikant unterscheiden.



  • Vor allem bei ITF- und anderen internationalen Tennisturnieren wird auf Hartplatz gespielt. Auf Hardcourts ist der Ballabsprung höher und jeder Schnitt wird relativ stark angenommen. Der Belag ist zumeist relativ schnell. AllCourt-Tennisschuhe, Hartplatz- oder Omni-Tennisschuhe sind hier am besten geeignet

 

 

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  • Tennis auf Teppichboden: Wesentlich schneller als Asche, und auch schneller als die meisten anderen Tennis-Bodenbeläge. Der Ball springt deutlich flacher ab, Topspin-Schläge zeigen weniger Wirkung, der Slice ist und bleibt auch auf Teppichböden eine effektive Waffe. Auf Teppichboden sind nur Indoor-Tennisschuhe mit einer glatten, profillosen Sohle spielbar. 

 

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  • Granulat- und Kunstrasen: Diese Beläge sind ein wenig schneller als Ascheplätze. Der Schnitt bei TopSpin und Slice wird vom Untergrund sehr gut angenommen. Rutschen ist – je nach Untergrund mehr oder weniger – wie auf Ascheplätzen möglich.

 

 

 

Die verschiedenen Modell der Barricade-Serie von Adidas kann man gutes Gewissens für alle Sand-, Asche-, Granulat- und auch Kunstrasenplätze empfehlen. Einfach auf das Bild klicken, um das aktuelle Angebot für diesen Tennisschuh bei Amazon anzuschauen:

  • Aschenplätze in Traglufthallen o.ä.: Diese Böden sind der Asche auf Freiplätzen in allen Bereichen sehr ähnlich. Der Ball wird wegen des etwas anderes Luftruckes allerding zumeist etwas schneller als Outdoor. Die besten Tennisschuhe für Sandplätze in Traglufthallen: Outdoor- bzw. ClayTennisschuhe, oder mit gewissen Abstrichen auch AllCourt-Tennisschuhe

 

 

Tipp 2: Klein anfangen mit Klein-Feld bzw. T-Feld

 

Gerade von erfahrenen und besseren Tennisspielern oft belächelt: Das Einspielen im T-Feld. Aber gerade bei Dir unbekannten Tennishallen oder Bodenbelägen (z.B. bei Turnieren oder Auswärts-Medenspielen) musst Du Dich schnell an Gegebenheiten gewöhnen und mit den ersten Ballwechseln Deinen Rhythmus finden.

Bevor Du also von der Grundlinie mit leichten, technisch möglichst optimal ausgeführten Grundschlägen anfängst, solltest Du am besten im T-Feld ein paar Bälle schlagen! Gut für Dein Schlag-Timing und ein schnelles Kennenlernen des jeweiligen Hallenbodens!  

 

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Besser Tennis in der Halle spielen Tipp 3: Geh´ runter und lass´ den Ball auf Dich zukommen!

 

 

Der Boden in der Halle ist also schneller als draußen. Daher werden die Bälle auch flacher abspringen. Das bedeutet für Dein Tennisspiel in der Halle: Anpassen und ein deutliches Stückchen mehr in die Knie gehen. Dabei den Körperschwerpunkt etwas weiter nach unten verlagern. Dadurch ist man in einer komfortablen Ausgangssituation, und sich auch auf sehr schnellen Böden gegen schnell spielende Gegner wohlzufühlen.

Außerdem werden die Bälle des Gegners schneller auf Dich zukommen. Klar, dass Du auch beim Tennis in der Halle dem Ball entgegen gehen musst – doch hier kann man es ein wenig „entspannter“ angehen lassen:  Denn um sich optimal dem Ball zu stellen, solltest Du bei den Grundschlägen nicht mehr primär den Schritt nach vorne, sondern vielmehr die Schritte zur Seite optimal ausführen.


 

Effektiver Aufschlagen in der Halle - Tipp 4 für erfolgreiches Hallentennis

 

Hand auf´s Herz: Wie viele Asse servierst Du in einem durchschnittlichen Match in der Halle? Bei den meisten Tennisspielern wird die Zahl der Asse pro Tennis-Match auch in der Halle eher überschaubar ausfallen …

Aber kein Problem: Natürlich sind auf schnellen Hallenböden Aufschlag und Return zwei elementare Schläge für den Erfolg. Wichtiger als Asse sind für den Aufschläger aber die Möglichkeiten, die das Service allgemein bietet. Das bedeutet: Entweder direkte Return-Fehler zu erzwingen oder noch häufiger eine gute Ausgangsposition für den folgenden Ballwechsel zu bekommen. Daher: Beim Aufschlag mehr variieren. Statt Nur-Power lieber eine gute Länge, mehr Kick und Schnitt, mal auf den Körper des Gegners aufschlagen, mal nach außen oder in die Mitte.  

Also nicht bei jedem ersten Aufschlag völlig auspowern. Wirklich gefährlich wird Dein Aufschlag in der Halle, wenn Du neben Geschwindigkeit vor allem Schnitt und Variation in Dein Service bringst! So wird Dein Aufschlag für den Gegner nicht nur schneller, sondern auch flacher. Zudem geht de Ball ein Stück zur Seite weg – für den Gegner eine schwierige Aufgabe, diese Aufschläge gut zu returnieren.

 

Hallen-Tennis Tipp 5: Slice! Pass auf den Slice auf. Nutze den Slice für mehr Erfolg beim Tennis in der Halle…


Von vielen Tennisspielern (noch immer) unterschätzt, aber vielleicht der wichtigste Schlag in der Halle: Der Slice! Der Slice geht auf schnellen Hallenböden flacher und schneller „ab“ als andere Schläge. Die Antwort auf einen wirklich guten Slice ist gerade in der Halle sehr schwer zu spielen: Denn um einen Slice gut zu beantworten, musst Du – bzw. Dein Gegner – extrem unter den Ball kommen und den Ball dann zumeist von unten nach oben führen.  

 

Nach dem Absprung befindet sich der Ball beim Slice weit unterhalb der Netzkante. Also ein weiter Weg, dass der Ball wieder über das Netz kommt. Perfekt für Dich, um mit einem guten Slice z.B. einen effektiven Netzangriff vorzubereiten. Wird zudem der Slice etwas kürzer gespielt, spitzt sich der Winkel extrem zu, die möglichen Antworten für einen Passierball werden arg begrenzt! Also: Nimm` gerade in der Halle den Slice in Dein Schlag-Repertoire auf. Trainiere ihn ebenso regelmäßig wie Deine Antworten auf einen Slice!


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